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Necplus Ultra: LED-Arbeitsleuchte

„Wir wollen den Markt mit einer explosionsgeschützten LED-Arbeitsleuchte überraschen, die den höchsten Ansprüchen entspricht. Dabei geht es um eine Arbeitsleuchte mit einer hohen Lichtleistung, die sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselstrom betrieben werden kann. Es soll eine tragbare Leuchte sein, die äußerst robust und doch leicht ist. Kann Artidor eine solche Leuchte für uns entwickeln und diese unter dem Label Nec+ herstellen? Und ist dies rasch möglich?“

Necplus Ultra 1 für zone 1 und zone 21Tragbare explosionsgeschützte Arbeitsbeleuchtung wird auf Werften, in der Luftfahrtindustrie und überall dort benötigt, wo mit Klebern, Lacken und flüchtigen Stoffen gearbeitet wird. Das niederländische Unternehmen Nec+ beschloss, darauf einzugehen und hat daher oben erwähnte Wunschliste formuliert. Der Geschäftsführer von Artidor, Marc Moolenaar, liebt die Herausforderungen, mit denen Unternehmen bei ihm anklopfen. „Wir sind bestrebt, explosionsgeschützte Produkte zu entwickeln und zu produzieren, die sich mit den Spitzenprodukten am Markt messen können. Auftraggeber wie Nec+ empfangen wir mit offenen Armen, weil sie uns stimulieren, das Beste aus uns herauszuholen.“

Necplus Ultra 1 entwickelt durch Artidor

Außergewöhnlich rasche Entwicklung


‚Gut‘ und ‚rasch‘ ist im Geschäftsleben im Allgemeinen keine auf der Hand liegende Kombination. Und doch gelang es Artidor, das gesamte Projekt von der Entwicklung, Konzeption, dem Prototyp-Bau, über die Erprobung bis hin zur Zertifizierung in etwas mehr als einem (1) Jahr zu durchlaufen. Außergewöhnlich rasch, wenn man bedenkt, dass die Produktentwicklung in der Regel neun bis zwölf Monate und die Zertifizierung weitere sechs bis neun Monate in Anspruch nimmt.
Moolenaar: „Vom ersten Tag an haben wir die Sache sorgfältig angepackt. Wir haben uns intensiv mit dem Explosionsschutzkonzept auseinandergesetzt, haben das Anforderungspaket genau definiert und frühzeitig mit dem Bau und der Erprobung von Prototypen begonnen. Dazu hat sicherlich auch die professionelle Zusammenarbeit mit der niederländischen Zertifizierungsstelle Kiwa ExVision beigetragen, die sehr angenehm verlief. Wir sind stolz darauf, dass wir das gesamte Projekt so schnell haben durchlaufen können. Auch für Nec+ war dieser günstige Verlauf ein Gewinn. In der Entwicklungsphase fallen Kosten an, bevor sich ein Nutzen einstellt. Je eher ein marktfähiges Produkt auf dem Tisch liegt, desto besser.“

Unempfindlich


Das Vertrauen, das Nec+ in die Qualität der Leuchte setzt, ist grenzenlos. „Wenn der Verkaufsleiter in der Gegenwart von Kunden die Robustheit der Leuchte demonstrieren will, hebt er sie über den Kopf und wirft sie kräftig auf den Boden“, erzählt Moolenaar lachend. Dass die Leuchte unempfindlich ist, kann man ruhig als Euphemismus bezeichnen. Das Gehäuse besteht aus schlagfestem Polyäthylen, hat ein Fenster aus Polykarbonat und ist antistatisch. Megastark und trotzdem relativ leicht, darin besteht der Vorteil dieser Leuchte. „Vergleichbare Leuchten mit einem Gehäuse aus Metall oder Aluminium sind bestimmt zweimal so schwer“, weiß Moolenaar.
Die Konstruktion wurde so ausgelegt, dass die Masseleitung nicht erforderlich war und ein 2-adriges Anschlusskabel ausreichend ist. Auf diese Weise erhalten die Benutzer mehr Freiheit. Dasselbe gilt für die Anschlussspannung. „Gleichstrom oder Wechselstrom. 24, 42 oder 48 Volt. Die Leuchte stellt kaum Anforderungen an die Umgebung und kann in einem sehr breiten Rahmen eingesetzt werden“, versichert Moolenaar.

Die Leuchte im Detail


Gut und gerne 81 LEDs liefern eine Lichtleistung von 1750 Lumen, was in der Praxis eine Flut von neutralweißem Licht mit hoher Intensität bedeutet.
An der Gehäuserückseite wird eine Halterung mit einem Riegel befestigt, so dass die Leuchte sicher auf einem Stativ befestigt werden kann. Die Leuchte ist serienmäßig mit zehn Metern H07RN-F-Anschlusskabel ausgestattet. Sollten die Einsatzbedingungen dies erfordern, sind jedoch auch längere und andere Kabel möglich. Die explosionsgeschützte Arbeitsleuchte Nec+ eignet sich für Umgebungen mit Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius und ist für den Einsatz in den Zonen 1 und 21 sowohl ATEX- als auch IECEx-zertifiziert.

Drahtlos liegt voll im Trend


Strom ist und bleibt ein Segen, aber Kabel und Stecker sehen wir als immer weniger wünschenswert an. Drahtlos liegt im Trend. Im Vorgriff darauf hat Artidor, auf Wunsch von Nec+, mit der Entwicklung einer identischen LED-Arbeitsleuchte begonnen, die mit Batterien funktioniert - dies bei gleicher Lichtleistung und mindestens acht Stunden lang ohne Unterbrechung. „In der Industrie hat man es mit Entfernungen und schwer erreichbaren Orten zu tun, was schnell zu Schwierigkeiten mit Haspeln führt. Daher lag die Entwicklung einer drahtlosen Leuchte auf der Hand. Es ist nach wie vor eine Herausforderung, die Zusammensetzung von Akku-Packs und Elektronik so zu wählen, dass das Gewicht der Leuchte akzeptabel bleibt. Eine drahtlose Leuchte, die man nicht tragen kann, ist ein Schuss in den Ofen - dessen sind wir uns nur allzu gut bewusst. Aber auch das schaffen wir“, sagt Moolenaar entschieden.

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